Umfeld Riedbahnbrücke Mannheim 2.Preis
2.Preis
ArGe SCHOYERER ARCHITEKTEN_SYRA und BIERBAUM.AICHELE.landschaftsarchitekten
Ausgangslage
Die bestehende Fuß- und Radwegeverbindung über Bahn und Neckar besitzt einen rein technisch-funktionalen Charakter und erfüllt nicht den heutigen Anspruch einer wichtigen städtischen Wegeverbindung. Besonders die zu erneuernden Stegabschnitte und Rampen zeigen aus städtebaulicher und landschaftsarchitektonischer Sicht deutliche Mängel. Eine Neuordnung soll die städtischen und landschaftlichen Bezüge erfahrbar machen und die Wegeführung für die Gartenschau optimieren.
Konzept
Der Entwurf inszeniert die Verbindung über klar lesbare und markante Bauteile. Die Rampenanlage wird als Brückenkopf gestaltet und schließt die städtebauliche Restfläche durch einen skulpturalen Baukörper mit elliptischem Grundriss. Die Rampen und Treppen folgen den vorhandenen Wegen und gewährleisten eine durchgängige, barrierefreie Verbindung vom Hans-Reschke-Ufer bis auf die höhergelegene Ebene des Dammes.
Architektur Beschreibung
Der elliptische Rampenkörper mit vertikaler Lärchenholz-Stabfassade wirkt je nach Blickwinkel transparent oder geschlossen. Die spiralartige Rampenführung öffnet den Blick auf einen begrünten Innenbereich, während die gekurvte Rampe sanft in den Straßenbereich übergeht. Die Wegeführung vermittelt eine klare städtebauliche Lesbarkeit und verbindet städtische Infrastruktur harmonisch mit dem Landschaftsraum.
Konstruktion
Die Rampen- und Stufenanlagen bestehen aus tragfähigen Materialien, begleitet von LED-Lichtbändern in Handläufen, die die Lichtführung über den Neckar betonen. Die Rampen- und Brückenelemente sind barrierefrei gestaltet, die Böschungen werden als Kräutersäume oder Landschaftsrasen begrünt. Die Unterführung am Hans-Reschke-Ufer wird durch seitliche Lichtbänder hell gehalten und vermittelt so eine offene, freundliche Atmosphäre.
Initial Situation
The existing pedestrian and bicycle connection over the railway and Neckar River is purely functional and no longer meets the requirements of an important urban pathway. Particularly the sections of the bridge and the ramps to be renewed exhibit significant design deficiencies from an urban and landscape architectural perspective. A reorganization is proposed to make the urban and landscape references perceptible and to optimize the route for the horticultural show.
Concept
The design emphasizes the pathway with clearly legible and distinctive elements. The ramp system is conceived as a bridgehead and closes the remaining urban space with a sculptural building featuring an elliptical footprint. Ramps and stairs follow the existing circulation routes, providing a continuous, barrier-free connection from Hans-Reschke-Ufer to the elevated level of the embankment.
Architectural Description
The elliptical ramp structure with vertical larch wood slats appears either transparent or closed, depending on the viewpoint. The spiral ramp opens up to a landscaped interior, while the curved ramp transitions smoothly to the street level. The overall layout creates a clear urban reading and integrates infrastructure harmoniously into the surrounding landscape.
Construction
The ramps and stairways are constructed from durable materials and include integrated LED light strips in the handrails, emphasizing the lighting over the Neckar. All pathways and bridge elements are fully accessible. The adjacent embankments are planted with herb strips or landscape turf. The underpass at Hans-Reschke-Ufer is illuminated by lateral light bands beneath the ceiling, creating a bright and welcoming atmosphere.
Wettbewerbe
| 2015 | 2. Preis / Landschafts - Wettbewerb mit Realisierungsteil Hochbau 2. Preis |





